Kinesiotaping®

Die bunten Bänder sind den meisten durch ihren Einsatz am Menschen bei diversen Sportveranstaltungen in den letzten Jahren bekannt.
Erfunden wurde diese Behandlungsmethode in den 70er Jahren vom Japanischen Chiropraktor Dr. Kenzo Kase. Er suchte nach einem Weg, den Patienten auch nach der Behandlung noch an die korrekte Bewegung zu erinnern- er sollte sich wie durch die Hände des Therapeuten unterstützt fühlen.

So wurden die Kinesiotapes® entwickelt- dünne, elastische Klebebänder, die in ihren Eigenschaften der menschlichen Haut nachempfunden sind. Oft wird angenommen, dass mit Hilfe der Bänder Gelenke und Muskeln in bestimmte Richtungen „gezogen“ und fixiert werden. Das ist nicht der Fall, der Körper wird unter Zuhilfenahme des Nervensystems dazu angeleitet, selbst die richtige Position einzunehmen.

Je nach Therapieziel und Anwendung können mit Kinesiotapes® Muskeln gezielt aktiviert oder entspannt werden, es gibt Applikationen die der Schmerzlinderung oder dem Anregen des Lymphflusses dienen und es gibt solche, die die Fasziensysteme beeinflussen.

Wie wirken Kinesiotapes® am Pferd ?

Mittlerweile gibt es unterschiedliche Taping Methoden die am Pferd angewendet werden. Ich bin zertifizierte „Kinesio Taping Equine Practitioner“ und habe meine Ausbildung bei der Kinesio Taping Association® abgeschlossen. Meine Anwendungen erfolgen nach den Prinzipien von Dr. Kase, die seit mehr als 30 Jahren laufend weiter entwickelt werden.

Ich wende Kinesiotaping® gerne in Kombination mit der Chiropraktischen Behandlung an, es ist aber auch genauso möglich- und manchmal notwendig- nur das Taping alleine durchzuführen.

Individuelle Betreuung- optimale Behandlung

Folgende Einsatzmöglichkeiten gibt es beim Pferd:

  • Muskulatur
  • Faszien
  • Gelenke
  • Sehnen und Bänder
  • Lymphatisches System und Schmerzlinderung

Wann kann Kinesiotaping® beim Pferd eingesetzt werden?

  • Gezielter Aufbau von Muskeln und Muskelgruppen
  • Entspannen verkrampfter Muskulatur
  • Schmerzlinderung im Bereich der oberflächlichen und tiefen Faszien, vor allem im Rückenbereich bei chronischen Spannungszuständen
  • Unterstützen des Lymphabflusses
  • Chronische oder Akute Gelenksprobleme
  • Vor/während/nach langen Transporten, nach großen Anstrengungen zur schnelleren Regeneration
  • In der Rehabilitation von orthopädischen Erkrankungen

Sie haben noch Fragen?

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